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Willkommen in unserer Gastronomie-Welt!

Liebe Gastronomie-Partner,

der Markt lebt von Innovationen, das gilt in besonderem Maße auch für die Gastronomie. Dazu muß man den Markt beobachten und mit neuen Rechtssituationen umgehen. Gleichzeitig gibt es in uns allen jedoch auch die Sehnsucht nach dem Althergebrachten. So gilt es das Bewährte zu managen und das Neue einfließen zulassen. Als regionale Privatbrauerei mit 335-jähriger Geschichte gehört die Balance zwischen Bewahren und Verändern zu unserem Markenkern. „Tradition und Innovation“ könnte daher auch als Motto für die neue Website von Treffpunkt aktuell stehen.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Lektüre und viel Erfolg bei allen Unternehmungen.

 

Neues zum Thema Steuern in 2017

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Leichte Steuerentlastungen, aber teilweise höhere Abgaben

Kurz gesagt: Das „Mehr im Geldbeutel“, auch für Gastronomen, fällt leider doch eher bescheiden aus. Im Bereich der Steuern und der Künstlersozialabgabe gibt es leichte Entlastungen. Die Lohnnebenkosten hingegen verzeichnen keine positiven Tendenzen. Und von der „Steuererklärung auf dem Bierdeckel“, also der Vereinfachung des Besteuerungsverfahrens, sind wir leider auch noch ein gutes Stück entfernt. Schauen wir uns die Änderungen 2017 im Einzelnen an:

Die Lohnnebenkosten bleiben hoch

Kleine Änderungen gibt es bei den Lohnnebenkosten. Die Insolvenzgeldumlage (vom Arbeitgeber aufzubringen) beträgt 2017 nur noch 0,09 % und nicht mehr 0,12 %. Dafür müssen Arbeitgeber und Arbeitnehmer für die P egeversicherung aber je 0,1 % des beitragsp ichtigen Arbeitslohns mehr „berappen“. Zusätzlich wurden die Beitragsbemessungsgrenzen zur Kranken- und Rentenversicherung für 2017 erneut erhöht. Sprich: Für besser verdienende Arbeitnehmer zahlt man als Arbeitgeber dieses Jahr leider „schon wieder“ etwas mehr an Lohnnebenkosten.

Der Beitragssatz zur Künstlersozialabgabe sinkt

Als Gastronom ist man in aller Regel künstlersozialabgabep  ichtig. 2016 belief sich der Beitragssatz zur Künstlersozialabgabe noch auf 5,2 %. Die gute Nachricht lautet: 2017 muss man nur noch 4,8 % aufbringen. So wurde es am 11. August 2016 im Bundesgesetzblatt verkündet und die Änderung greift bereits seit dem 1. Januar 2017.

Steuern runter – zumindest ein bisschen 

Wie schon angedeutet, wird die Steuererklärung auch 2017 zwar nicht einfacher, aber zumindest bringt das neue Jahr eine – wenn auch kleine – steuerliche Entlastung. Der Grundfreibetrag wird auf 8.820 Euro angehoben (ein Plus von 168 Euro). Zusätzlich versucht der Gesetzgeber die „kalte Progression“ abzubauen. So wurde bei den Steuertarifen die In ationsrate stärker berücksichtigt, damit die Lohnsteigerungen nicht mehr nur zu einem Ausgleich der Inflationssteigerungen führen, sondern tatsächlich „am Ende des Monats“ mehr übrig bleibt. Konkret gerechnet, bleiben einem 2017 bei einem zu versteuernden Einkommen von 60.000 Euro ca. 86 Euro mehr und bei einem Einkommen von 30.000 Euro ca. 51 Euro mehr im Geldbeutel. Nicht die Welt, aber immerhin ein Schritt in die richtige Richtung.